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  • Menschen beim Fackelzug betrachten Feuerlinie
  • Größenvergleich zwischen Strommasten, Gebäuden und dem Menschen
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  • A7 im Nebel in den frühen Morgenstunden
  • Geplanter Trassenverlauf des SüdLink im Landkreis Schweinfurt. Stand April 2023
  • "Feuer gegen SuedLink"
    Fackelzug an der Autobahn A7 bei Schwemmelsbach
  • Nach Jahrzehnten hat Wasserlosen wieder eine Protestkundgebung erlebt,
    denn Tennet stellte an diesem Tag die Stromtrasse SuedLink vor.
  • Realität in Deutschland: Stromtrassen über Wohngebäuden
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Milliardengrab SuedLink! Wer soll das bezahlen?

am .

Pressemitteilung vom 20.07.2025

Ministerpräsident Söder und die Bundesministerinnen Katharine Reiche und Dorothea Bär kommen auf Einladung des Übertragungsnetzbetreibers TransnetBW am Freitag, den 25.07.2024 nach Oerlenbach für den Spatenstich zum Baubeginn von SuedLink in Bayern.

Die Bürgerinitiativen Bergrheinfeld e.V. und A7 Stromtrasse NEIN e.V. Wasserlosen, planen hierzu eine Mahnwache vor der Wilhelm-Hegler-Halle in Oerlenbach am 25.07.2025, 11.00 Uhr.

Kritik an überdimensioniertem Netzausbau

Die Bürgerinitiativen kritisieren seit Jahren die Notwendigkeit dieses überdimensionierten und überteuerten Netzausbaus. Der Netzentwicklungsplan der Bundesnetzagentur, welcher dem gigantischen Netzausbau zugrunde liegt, geht nachweislich von falschen Annahmen aus. Der Stromverbrauch in Deutschland sinkt seit Jahren, anstatt - wie immer wieder prognostiziert - anzusteigen. Aktuell soll der Ausbau der deutschen Stromverteilnetze (Stadtwerke) und der Stromübertragungsnetze (Übertragungsnetzbetreiber wie bspw. TenneT) 500 Milliarden Euro (!) kosten. Das Netz soll so weit ausgebaut werden, dass auch noch die letzte Kilowattstunde aufgenommen werden kann.

"Ist das wirklich notwendig – oder läuft hier etwas gewaltig aus dem Ruder?”

Siehe hierzu auch den Beitrag „Im Netz verfangen“ von Dr. Werner Neumann, Sprecher des Arbeitskreises Energie im BUND Naturschutz, und Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher. https://www.energieverbraucher.de/de/start__2229/NewsDetail__19449/

Der Strompreis steigt und die Staatskassen werden immer leerer. Letztlich werden die privaten Haushalte und die Unternehmen über ihren Strompreis bezahlen, denn für eine Entlastung von der Stromsteuer, wie im Koalitionsvertrag festgelegt, ist kein Geld mehr in der Staatskasse. Das schadet dem Wirtschaftsstandort und ist auch aus sozialen Gründen zurückzuweisen.

Dabei könnte die Politik jetzt noch zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft eingreifen. Ein großer Teil der geplanten Leitungen sind bisher weder genehmigt noch im Bau. Es geht um einen dreistelligen Milliardenbetrag, der eingespart werden kann.

Eine HGÜ-Leitung ist erst dann funktionsfähig, wenn sie von Nord nach Süd durchgängig gebaut ist. Eine Inbetriebnahme 2028 halten nicht nur die Bürgerinitiativen für utopisch.

Für den Bauabschnitt durch Bayern liegt zwar ein Planfeststellungsbeschluss vor, aber es gibt auf dieser Strecke auch Sperrgrundstücke für die bisher keine Grunddienstbarkeit eingetragen wurde und für die Betretungsverbot besteht. Vor dem Baubeginn ist zudem eine Ausführungsplanung erforderlich.

HGÜ zu teuer

Die ursprünglichen Kostenannahmen sind längst gesprengt, die Schäden, die durch den Bau entstehen, sind massiv, wie die bereits laufenden Bauarbeiten in Baden-Württemberg zeigen. Die Bauarbeiten werden teilweise rücksichtslos durchgezogen. Die Bodenstruktur wird mutwillig zerstört. Bei den Spülbohrungen wird Bentonit verwendet, das aus den Bohrlöchern in die Bäche läuft. Die Schäden, die für Natur und Umwelt und für die Landwirtschaft entstehen sind nicht abschätzbar.

Alternativen gefordert

Dabei geht es den Bürgerinitiativen nicht um die generelle Ablehnung von Stromnetzausbau. Gerade in den Stromverteilnetzen (Stadtwerke) ist umfangreicher Netzausbau nötig. Kritisiert wird ein völlig überzogener Netzausbau, abgeleitet aus regelmäßig falschen Annahmen der BNetzA und politisch durchgewunken. Wir müssen weg von einem zentralistischen System hin zu einem dezentralen System mit netzdienlichen Speichern.

Siehe hierzu auch das Interview mit Klaus Mindrup auf ntv:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ein-grosses-Stromnetz-fuer-Erneuerbare-Das-geht-nicht-Nie-article25844804.html

Fazit:

-        SuedLink ist nicht bezahlbar und technisch nicht umsetzbar. Hier droht ein Milliardengrab!

-        Die Umsetzung der Energiewende als deutlich dezentraleres System, getragen von Bürgerenergiegenossenschaften und Stadtwerken, ist eine kostengünstige und umweltfreundlichere Alternative, die in die öffentliche politische Diskussion gehört. Bundesnetzagentur und die Politik stellen sich taub. Damit muss endlich Schluss sein.

Deshalb fordern die Bürgerinitiativen eine Neuplanung des Netzausbaus!

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerinitiative A7 Stromtrasse NEIN e.V.   Bürgerinitiative Bergrheinfeld e.V.

gez. Die Vorstandschaft                                            gez. Die Vorstandschaft

 

 

Bürgerinitiativen fordern eine Neuplanung des Netzausbaus

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Pressemitteilung vom 12.05.2025

1. Der Netzentwicklungsplan der Bundesnetzagentur, welcher dem gigantischen Netzausbau zugrunde liegt, geht nachweislich von falschen Annahmen aus.

2. Die für den Bau verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) suggerieren, der Netzausbau käme gut und problemlos voran. Das Gegenteil ist der Fall. Die völlig überdimensionierten Stromtrassen-Projekte liegen weit in der zeitlichen Planung zurück.

3. Die ursprünglichen Kostenannahmen sind längst gesprengt, die Schäden, die durch den Bau entstehen, sind massiv. Den Angaben der ÜNB kann nicht vertraut werden.

4.Von der Presse erwarten die Bürgerinitiativen, die sich für eine dezentrale Energiewende einsetzen, dass sie die Behauptungen der Übertragungsnetzbetreiber kritischer hinterfragt. 

Kippt Vorrang für Erdkabel bei HGÜ-Trassen?

am .

Pressemitteilung der Bürgerinitiativen vom 27.05.2024
 
Für Politik und Übertragungsnetzbetreiber wie TransnetBW und TenneT wird die Bezahlbarkeit des geplanten Netzausbaus zunehmend zum Problem. Jetzt sollen z.B. die gigantischen HGÜ-Leitungen NordWestLink und SuedWestLink als Freileitung gebaut werden, weil man dadurch angeblich rund 20 Milliarden Euro einsparen könnte. Doch von diesen Überlegungen sind inzwischen alle Höchstspannungsleitungen betroffen, auch jene, deren Planungsverfahren bereits weit fortgeschritten sind.
Nun tritt ein, wovor das Aktionsbündnis Trassengegner gemeinsam mit dem Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink (BBgS) seit Langem warnt: Die Kosten für die zahlreichen Neubauten sprengen mittlerweile jede Vorstellungskraft! Langsam beginnt es in Politik und Gesellschaft zu rumoren, die Unsicherheit bzgl. einer gesicherten Energieversorgung steigt. Die Übertragungsnetzbetreiber stehen offensichtlich massiv unter Druck und sind mit der Umsetzung der Erdverkabelung sichtbar überfordert. Ihr Lösungsvorschlag: Rückkehr zur Freileitung.
Auf politischer Ebene sieht man dadurch ein Einsparungspotential von angeblich 20 Milliarden Euro. Es wird verdrängt, dass der geplante Netzausbau in seiner Gesamtheit nicht bezahlbar ist. Die reinen Investitionskosten für den Übertragungsnetzausbau betragen laut Netzentwicklungsplan aktuell bereits unfassbare 320 Mrd. Euro. Die zu erwartenden Kosten insgesamt liegen aber bei weit über 600 Mrd. Euro. Wir sind der Meinung: Hier müsste die Kritik ansetzen! 20 Mrd. Euro sind in diesem Zusammenhang „Peanuts“ und tragen weder dazu bei, die Energieversorgung kostengünstiger noch klimafreundlicher zu machen. Der Netzausbau muss deshalb komplett auf den Prüfstand.
Was fehlt, ist die Diskussion um die Finanzierbarkeit des gesamten Netzausbaus

Netzbetreiber beantragen die Planfeststellung für SuedLink

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Wir nehmen Bezug auf den Artikel der Mainpost vom 17.12.2023 „Netzbetreiber beantragen die Planfeststellung für SuedLink“. Dr. Werner Götz, Vorsitzender der Geschäftsführung von TransnetBW ist überzeugt „SuedLink kommt“. Der im Artikel erwähnte massive Widerstand im Kreis Schweinfurt und in Thüringen ist da und wird fortgesetzt werden!

Es wurden lediglich für 115 km der geplanten Trasse die Unterlagen zur Planfeststellung vorgelegt. Der SuedLink ist insgesamt 700 km lang und in 15 Abschnitte aufgeteilt. Bisher liegen erst 2 Planfeststellungsbeschlüsse vor und zwar für den Abschnitt A2, Elbquerung, und für die letzten 17,6 km von Bad Friedrichshall zum Netzverknüpfungspunkt Großgartach. Noch kommt SuedLink nicht!