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  • Nach Jahrzehnten hat Wasserlosen wieder eine Protestkundgebung erlebt,
    denn Tennet stellte an diesem Tag die Stromtrasse SuedLink vor.
  • Realität in Deutschland: Stromtrassen über Wohngebäuden
  • Unsere größtenteils unverbaute Landschaft ist ein wichtiges Gut –
    Helft mit, diese für uns und die nächsten Generationen zu bewahren!

Welche Netze braucht die Energiewende?

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Nahezu 200 Teilnehmer:innen verfolgten mit Interesse unsere Online-Veranstaltung am 21.06.2022.

Auf vielfachen Wunsch sind nun die Folienvorträge der Referenten bzw. die entsprechenden Videomitschnitte online abrufbar.

Veranstaltungsbericht zu: "Welche Netze braucht die Energiewende?"

Sollte Ihnen die Veranstaltung gefallen haben, würden wir uns über ein "Daumen hoch" bei den Videoclips der Referenten bzw. eine kurze Rückmeldung per Mail freuen. Nur so können wir unsere Arbeit analysieren und auch künftig interessante und hilfreiche Themen für all jene anbieten, die wie wir den geplanten gigantischen Ausbau des Übertragungsnetzes hinterfragen.

Denn: Es sind die Verteilnetze die für Energiewende und Klimaschutz notwendig sind.

gez. Maria Quanz

BBgS-Verbandssprecherin (HE)

Presseinformation 17.06.2022

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Trassengegner fordern mehr Stromnetzausbau

Online-Veranstaltung "Welche Stromnetze braucht die Energiewende?" soll informieren

Dienstag, 21. Juni 2022, 19:00 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sehr geehrte Damen und Herren, 

die letzten Wochen haben gezeigt, welche gravierenden Auswirkungen eine Energiepolitik hat, die jahrelang von vielen Fehleinschätzungen und Versäumnissen bezüglich der Energiewende geprägt war. Nur durch den massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland kann künftig die Versorgungssicherheit weitestgehend unabhängig gewährleistet werden. Doch hat man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt?

Wollen wir ein gigantisches, teures Übertragungsnetz, damit wenige Konzerne europaweit uneingeschränkt auf Kosten der Allgemeinheit Handel mit Atom- und Kohlestrom treiben können?
Oder wollen wir die Energiewende, bei der durch dezentrale Erzeugungsanlagen grüne Energien flächendeckend in ein bedarfsgerecht ausgebautes Verteilnetz eingespeist werden können? 

"Aber wir brauchen doch den Strom!" ist eine Standard-Reaktion, wenn wir als Aktionsbündnis Trassengeger eine kritische Neubetrachtung einfordern, welcher Netzausbau notwendig ist und welcher nicht. Die Diskussion muss in der Breite der Bevölkerung ankommen. Wir merken: Gerade auch bei den Verantwortlichen in Bundestag und Landtag gibt es besorgniserregend große Wissenslücken, was den Stromnetzausbau betrifft. Es wird seitens vieler MdB und MdL fast schon reflexartig nach dem Ausbau der großen Nord-Süd-Trassen gerufen, so als hätte das Übertragungsnetz einen nennenswerten Beitrag zur Energiewende zu leisten. Rund 95 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren müssen aber in das Verteilnetz eingespeist werden.

Nicht zuletzt geht es beim Transport von Strom um die Kostenfrage. Denn Strom wird immer teurer werden, und das hängt auch mit dem massiven Netzausbau und den steigenden Netzentgelten zusammen. Spannend dazu ist eine aktuelle Aussage von Wirtschaftsminister Robert Habeck vom 15. Juni 2022, mit der er den Sinn von kostspieligen Stromtrassen-Projekten in Frage stellt. Zukünftig müsse es verstärkt darum gehen, dass Windstrom direkt im Norden in Wasserstoff umgewandelt wird. Habeck beschreibt es als falschen Weg, im Norden erzeugten Strom erst über hunderte von Kilometern nach Bayern zu leiten, für "sauviel Geld und gegen den Widerstand der Bevölkerung" (siehe hier, Min. 3). Die Frage beim Bau neuer Stromtrassen muss immer sein: Wer soll das alles bezahlen? 

Über diese Themen möchten wir - das bundesweite Aktionsbündnis der Trassengegner - bei einem bundesweiten Online-Informationsabend gemeinsam mit Energieexperten informieren und diskutieren. Energieversorger (N-ERGIE), Wirtschaft (Max Bögl), Umweltschützer (BUND) und Bürgerinitiativen "an einem Tisch" garantieren für eine spannende, möglicherweise kontroverse und informative Veranstaltung, die die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker wachrütteln soll.

Mit freundlichen Grüßen

Dörte Hamann

Sprecherin Aktionsbündnis Trassengegner
Für eine dezentrale Energiewende ohne überdimensionierten Netzausbau!

Sagt dann nicht, ihr hättet es nicht gewusst!

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Mahnwache gegen den Südlink und die Fulda-Main-Leitung P43

RÜTSCHENHAUSEN . Die Bürgerinitiative A7 Stromtrasse NEIN lud  zur Mahnwache gegen den übertriebenen Netzausbau ein. Ort der Kundgebung war der Pendlerparkplatz nahe der A7 bei Rütschenhausen, denn genau dort sollen beide Trassen, Südlink und P43 verlaufen. Ungefähr 50 Personen waren gekommen, um mit ihrem Protestgesang „Wehrt euch, leistet Widerstand! Gegen Trassen quer durch unser Land“, ihren Unmut kundzutun.

Zur besseren Vorstellung der Größenordnung der P43-Trasse steckten die Verantwortlichen den riesigen Mastengrundriss von 15 mal 15 Metern äußerst eindrücklich mit Fackeln auf dem Parkplatz nach. Die Masten sind mit einer Höhe von 70 m geplant. Auf einer Länge von 10 km werden ca. 30 Masten gebraucht. Immer wieder mahnten die Mitstreiter der Bürgerinitiative lautstark: „Sagt dann nicht, ihr hättet es nicht gewusst.“

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