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  • Nach Jahrzehnten hat Wasserlosen wieder eine Protestkundgebung erlebt,
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  • Realität in Deutschland: Stromtrassen über Wohngebäuden
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Spalier aus Trassengegnern empfängt TransnetBW

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Kundgebung der BI A7 Stromtrasse NEIN vor der Gemeinderatsitzung

WASSERLOSEN: Eigentlich war Herr Göpfert von TransnetBW angereist, um den örtlichen Gemeinderat über den aktuellen Planungsstand des Suedlink zu informieren. Etwas überrascht wirkte er, als er links und rechts des Eingangs der Dr.-Maria-Probst-Halle von Demonstranten der Bürgerinitiative mit Ratschen und Transparenten begrüßt wurde.

Während im Inneren die Räte tagten, trug die Vorsitzende Hildegard Beyfuß vor der Halle die Bedenken der Trassengegner in Bezug auf das äußerst umstrittene Netzausbauvorhaben vor. Nicht einmal die Planer könnten die Größenordnung dieses Pilotprojekts richtig einschätzen.

Bekommen wir einen neuen Todesstreifen quer durch unsere Flur?

Diese Frage, ausgelöst durch Probebohrungen im Zuge der Voruntersuchungen zu den Erdleitungen, trieb in den letzten Wochen besonders Grundstücksbesitzer, Land – und Forstwirte um. Wird überhaupt der IST-Zustand erhoben und in welchem Umfang, bevor auf den Feldern Bohrungen vorgenommen werden und der Grund betreten wird? Das ist u. a.  wichtig für spätere Schadensregulierungen.

Nach Aussage von Göpfert liefern Schwertransporter mit einer Länge von bis zu 42 Metern die riesigen Kabeltrommeln an. Aus diesem Grund müssen Feldwege großflächig ausgebaut und befestig werden. Aber welche Auswirkungen für die Böden hat die Bodenverdichtung durch den Schwerlastverkehr? Wie ist die Renaturierung geregelt und ist sie überhaupt möglich? Wir leben auf der fränkischen Trockenplatte. Der Vertreter von TransnetBW bestätigt vor den Gemeinderäten, dass sich der Boden um die Erdkabel um bis zu 40°C erwärmt. Die Demonstranten sind aufgrund dieser Tatsache verwundert, dass bei einem derart hohen Wert keine Untersuchungen und Gutachten der Öffentlichkeit vorgelegt werden, die darüber Auskunft geben, wie sich dies in Verbindung mit der Bodenverdichtung auf das Wasserhaltevermögen, den Nährstoffgehalt und die Fruchtbarkeit der Böden auswirkt. Welche Pflanzen können dort dann überhaupt noch wachsen? Was geschieht mit den wertvollen Mikroorganismen im Boden? Wird unser Boden gar wertlos im Bereich des Trassenkorridors?

Neue Stromtrassen überdimensioniert und europarechtswidrig?

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Ein neues  Gutachten von Prof. Jarass und Dipl. Ing. Carsten Siebels hat vielfach Beachtung gefunden und gibt uns eine wissenschaftliche Grundlage um weiter gegen den überdimensionierten Netzausbau vorzugehen. 

Bei der Vorstellung des Gutachtens am 03.05. konnten Experten im IK NEP zusätzlich einen Einblick über die Zusammenhänge der Netzplanung und viele interessante Hintergrundinformationen geben.

Für alle, die an den Veranstaltungen nicht teilnehmen konnten hier nun in einer Zusammenfassung die  einzelnen Referate von Prof. Dr. Jarass, Rechtsanwalt Wolfgang Baumann, Dr. Werner Neumann vom BUND und Rainer Kleedörfer von der N-ERGIE.

https://www.stromautobahn.de/aktuell-online-vortraege-der-veranstaltung-neue-stromtrassen-ueberdimensioniert-und-europarechtswidrig/

"Wir stellen hier die die jeweiligen Vortragsunterlagen zur Verfügung.

Die Vorstellung wissenschaftlicher Gutachten und Videomitschnitte

Foliendownload: Sind neue Stromtrassen überdimensioniert?
Professor Dr. Lorenz Jarass
Professor für Wirtschaftswissenschaften an der
Hochschule RheinMain
zum Videomitschnitt Teil 1 des Fachgesprächs  Prof. Lorenz Jarass

Foliendownload: Bundesbedarfsplangesetz ist europarechtswidrig – Netzentwicklungsplan soll vom Europäischen Gerichtshof geprüft werden
Rechtsanwalt Wolfgang Baumann, Würzburg
Fachanwalt für Verwaltungsrecht
zum Videomitschnitt Teil 2 des Fachgesprächs Rechtsanwalt Wolfgang Baumann 

Folien-Download: Perspektiven für die Bürgerenergie
Dr. Werner Neumann
Sprecher des Arbeitskreises Energie im
wissenschaftlichen Beirat des BUND

zum Videomitschnitt Teil 3 des Fachgesprächs Dr. Werner Neumann (BUND)

Erfolgreiche Energiewende – dezentral!
Förderung regionaler Energiegewinnung und Wertschöpfung zur Erreichung der Klimaziele und für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung
Rainer Kleedörfer
Leiter Zentralbereich Unternehmensentwicklung
Prokurist der N‑ERGIE Aktiengesellschaft Nürnberg

zum Videomitschnitt Teil 4 des Fachgesprächs Rainer Kleedörfer Prokurist N‑Ergie "

Der Widerstand gegen Südlink und die Fulda-Main-Leitung wächst und es ist an der Zeit, dass sich auch die Politik an wissenschaftlichen Fakten orientiert und nicht Lobby-gesteuert die dringend notwendige Energiewende an die Wand fährt.

Die Bürgerinitiativen entlang der Trassen formieren sich. Mit fortschreitenden Planungen wird der Protest zunehmen - in allen betroffenen Landkreisen.

gez. Vorstandschaft BI A7 Stromtrasse NEIN e.V.

 

Landwirte befürchten neuen Todesstreifen in Deutschland

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Die Ankündigung von Probebohrungen im Zuge der Voruntersuchungen zu SuedLink sorgt für zunehmenden Protest bei Grundstücksbesitzern, Land- und Forstwirten. Eine Welle der Empörung breitet sich entlang der Trasse aus, von Schleswig Holstein bis nach Baden-Württemberg - und das zu Recht. Davon ist man auch im Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink (BBgS) und beim Bund Naturschutz (BUND) überzeugt.

SuedLink bleibt ein äußerst umstrittenes Netzausbauvorhaben und da es sich um ein Pilotprojekt handelt, dessen Größenordnung nicht einmal die Planer richtig einschätzen können, sind die Bedenken in der Bevölkerung bezüglich der Voruntersuchungen nachvollziehbar. „Ohne eine korrekte IST-Zustandserhebung und Beweissicherung im Zuge der Grundstücksbegehung können Schadensersatzforderungen später nicht vollumfänglich geltend gemacht werden.“, gibt Maria Quanz, Verbandssprecherin beim BBgS, zu bedenken. „Landwirte suchen bei uns Hilfe, denn manchmal geht es schlichtweg um die Existenz des Betriebes. Also sind Beschwichtigungsversuche – auch seitens der Politik -  definitiv fehl am Platz.

10 Jahre nach Fukushima: Hat Europa nichts gelernt?

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Pressemitteilung vom 11. März 2021
10 Jahre nach Fukushima: Hat Europa nichts gelernt? Neuer Netzentwicklungsplan fördert Handel mit Atomstrom und konterkariert deutschen Atomausstieg

Die Öffentlichkeit konnte bis zum 5. März 2021 den neuen Netzentwicklungsplan (NEP) Strom 2035 (2021) konsultieren. Offensichtlich hat jedoch kaum jemand bemerkt, dass dieser Netzentwicklungsplan der Übertragungsnetzbetreiber zeigt: Deutschland steuert auf eine Ökostromlücke zu, die mit Atomstrom gestopft werden soll.
Die Bürgerinitiativen des bundesweiten Trassengegner-Bündnisses schlagen deshalb Alarm. „Die Netzausbaupläne sind ein Offenbarungseid der Bundesregierung und aller verantwortlichen Parteien, die diesen Plänen zustimmen. Hat die Bundesregierung aus dem verheerenden Reaktorunglück von Fukushima nichts gelernt? Mit ihren vollkommen unzureichenden Ausbauplänen für Erneuerbare Energien sorgt die Bundesregierung dafür, dass die deutschen Stromkunden auch in Zukunft Atomstrom nutzen werden – ganz so, wie es die atomare Lobby schon 2011 angekündigt hat“, kritisiert Bündnis-Sprecherin Dörte Hamann.

Kommt eine Erweiterung des SuedLink?

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Aktuell berät der Bundestag über das neue Bundesbedarfsplangesetz. Die Fulda-Main-Leitung (P43) soll mit in das Gesetz aufgenommen werden und inzwischen ist auch die Rede von einer Erweiterung des SuedLink um ein 3. System. TransnetBW möchte SuedLink 3 im Schnellverfahren durchbringen ohne Bundesfachplanung und Öffentlichkeitsbeteiligung. 

Dies wäre ein weiterer Schritt - nach NABEG (Netzausbaubeschleunigungsgesetz) und PlanSiG (Planungssicherstellungsgesetz) - den Bürgerinnen und Bürgern jegliches Mitspracherecht zu nehmen. 

Hierzu findet sich auch ein Artikel im Schweinfurter Tagblatt vom 20.01.2021  Wird der Suedlink erweitert?

Bereits die Planung  für SuedLink mit 4 GW ist überdimensioniert. Eine Erweiterung auf 6 GW ist unnötig, erhöht den Flächenverbrauch, zerstört die Natur und steigert lediglich den Verdienst der Übertragungsnetzbetreiber.

Prof. Jarass hat bereits in seinem Gutachten zum NEP 2030 festgestellt dass der Netzausbau überdimensioniert  und eher hinderlich für die Energiewende ist. In diesem NEP 2030 war von SuedLink 3 noch gar nicht die Rede.

ÜBERDIMENSIONIERTER NETZAUSBAU BEHINDERT DIE ENERGIEWENDE

Für den bisher geplanten Übertragungsnetzausbau - die Kosten belaufen sich inzwischen auf ca. 110 Milliarden Euro - liegt keine Kosten-Nutzen-Analyse vor. Der noch anstehende Verteilnetzausbau und die dafür anfallenden Kosten sind noch gar nicht thematisiert. 

Wir brauchen auch in Zukunft bezahlbare Energie und deshalb sollten wir nicht jede Leitung, die uns als notwendig vorgelegt wird, kritiklos akzeptieren. Wir kämpfen weiter für eine dezentrale Energiewende mit Bürgerbeteiligung und Wertschöpfung vor Ort.