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  • Zum Abschluss des Energiedialogs haben die Bürgerinitiativen Bayerns
    noch einmal vor dem Wirtschaftsministerium in München demonstriert.
  • "Feuer gegen SuedLink"
    Fackelzug an der Autobahn A7 bei Schwemmelsbach
  • Die Suche nach dem Endpunkt für SuedLink geht in die finale Phase.
    Die Konverterhalle dafür soll sich im Umkreis von 10 km um das AKW befinden.
  • Nach Jahrzehnten hat Wasserlosen wieder eine Protestkundgebung erlebt,
    denn Tennet stellte an diesem Tag die Stromtrasse SuedLink vor.
  • Realität in Deutschland: Stromtrassen über Wohngebäuden
  • Unsere größtenteils unverbaute Landschaft ist ein wichtiges Gut –
    Helft mit, diese für uns und die nächsten Generationen zu bewahren!

Wir brennen für die Energiewende

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Pressemitteilung Aktionsbündnis Trassengegner vom 14.10.2021

“Wir brennen für die Energiewende!”

Demo für den ungehinderten Ausbau von Erneuerbaren Energien vor Ort

Neue Übertragungsleitungen sind kein Klimaschutz. Vielmehr ist die Behauptung, der Ausbau Erneuerbarer Energien wäre ohne den Ausbau neuer Übertragungstrassen nicht möglich, ein Ablenkungsmanöver, das der Energiewende erkennbar geschadet hat. Deutschland steuert auf eine Stromerzeugungslücke zu. Diese Gefahr besteht, weil der Ausbau von Erneuerbaren Energien durch politisch erzeugte Verhinderungsmanöver ausgebremst worden ist.

Den Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft wollen wir mit unserer Demo signalisieren, dass schuldhaft entstandene Fehlentwicklungen von der Öffentlichkeit durchaus als solche wahrgenommen werden:

Spalier aus Trassengegnern empfängt TransnetBW

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Kundgebung der BI A7 Stromtrasse NEIN vor der Gemeinderatsitzung

WASSERLOSEN: Eigentlich war Herr Göpfert von TransnetBW angereist, um den örtlichen Gemeinderat über den aktuellen Planungsstand des Suedlink zu informieren. Etwas überrascht wirkte er, als er links und rechts des Eingangs der Dr.-Maria-Probst-Halle von Demonstranten der Bürgerinitiative mit Ratschen und Transparenten begrüßt wurde.

Während im Inneren die Räte tagten, trug die Vorsitzende Hildegard Beyfuß vor der Halle die Bedenken der Trassengegner in Bezug auf das äußerst umstrittene Netzausbauvorhaben vor. Nicht einmal die Planer könnten die Größenordnung dieses Pilotprojekts richtig einschätzen.

Bekommen wir einen neuen Todesstreifen quer durch unsere Flur?

Diese Frage, ausgelöst durch Probebohrungen im Zuge der Voruntersuchungen zu den Erdleitungen, trieb in den letzten Wochen besonders Grundstücksbesitzer, Land – und Forstwirte um. Wird überhaupt der IST-Zustand erhoben und in welchem Umfang, bevor auf den Feldern Bohrungen vorgenommen werden und der Grund betreten wird? Das ist u. a.  wichtig für spätere Schadensregulierungen.

Nach Aussage von Göpfert liefern Schwertransporter mit einer Länge von bis zu 42 Metern die riesigen Kabeltrommeln an. Aus diesem Grund müssen Feldwege großflächig ausgebaut und befestig werden. Aber welche Auswirkungen für die Böden hat die Bodenverdichtung durch den Schwerlastverkehr? Wie ist die Renaturierung geregelt und ist sie überhaupt möglich? Wir leben auf der fränkischen Trockenplatte. Der Vertreter von TransnetBW bestätigt vor den Gemeinderäten, dass sich der Boden um die Erdkabel um bis zu 40°C erwärmt. Die Demonstranten sind aufgrund dieser Tatsache verwundert, dass bei einem derart hohen Wert keine Untersuchungen und Gutachten der Öffentlichkeit vorgelegt werden, die darüber Auskunft geben, wie sich dies in Verbindung mit der Bodenverdichtung auf das Wasserhaltevermögen, den Nährstoffgehalt und die Fruchtbarkeit der Böden auswirkt. Welche Pflanzen können dort dann überhaupt noch wachsen? Was geschieht mit den wertvollen Mikroorganismen im Boden? Wird unser Boden gar wertlos im Bereich des Trassenkorridors?

Neue Stromtrassen überdimensioniert und europarechtswidrig?

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Ein neues  Gutachten von Prof. Jarass und Dipl. Ing. Carsten Siebels hat vielfach Beachtung gefunden und gibt uns eine wissenschaftliche Grundlage um weiter gegen den überdimensionierten Netzausbau vorzugehen. 

Bei der Vorstellung des Gutachtens am 03.05. konnten Experten im IK NEP zusätzlich einen Einblick über die Zusammenhänge der Netzplanung und viele interessante Hintergrundinformationen geben.

Für alle, die an den Veranstaltungen nicht teilnehmen konnten hier nun in einer Zusammenfassung die  einzelnen Referate von Prof. Dr. Jarass, Rechtsanwalt Wolfgang Baumann, Dr. Werner Neumann vom BUND und Rainer Kleedörfer von der N-ERGIE.

https://www.stromautobahn.de/aktuell-online-vortraege-der-veranstaltung-neue-stromtrassen-ueberdimensioniert-und-europarechtswidrig/

"Wir stellen hier die die jeweiligen Vortragsunterlagen zur Verfügung.

Die Vorstellung wissenschaftlicher Gutachten und Videomitschnitte

Foliendownload: Sind neue Stromtrassen überdimensioniert?
Professor Dr. Lorenz Jarass
Professor für Wirtschaftswissenschaften an der
Hochschule RheinMain
zum Videomitschnitt Teil 1 des Fachgesprächs  Prof. Lorenz Jarass

Foliendownload: Bundesbedarfsplangesetz ist europarechtswidrig – Netzentwicklungsplan soll vom Europäischen Gerichtshof geprüft werden
Rechtsanwalt Wolfgang Baumann, Würzburg
Fachanwalt für Verwaltungsrecht
zum Videomitschnitt Teil 2 des Fachgesprächs Rechtsanwalt Wolfgang Baumann 

Folien-Download: Perspektiven für die Bürgerenergie
Dr. Werner Neumann
Sprecher des Arbeitskreises Energie im
wissenschaftlichen Beirat des BUND

zum Videomitschnitt Teil 3 des Fachgesprächs Dr. Werner Neumann (BUND)

Erfolgreiche Energiewende – dezentral!
Förderung regionaler Energiegewinnung und Wertschöpfung zur Erreichung der Klimaziele und für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung
Rainer Kleedörfer
Leiter Zentralbereich Unternehmensentwicklung
Prokurist der N‑ERGIE Aktiengesellschaft Nürnberg

zum Videomitschnitt Teil 4 des Fachgesprächs Rainer Kleedörfer Prokurist N‑Ergie "

Der Widerstand gegen Südlink und die Fulda-Main-Leitung wächst und es ist an der Zeit, dass sich auch die Politik an wissenschaftlichen Fakten orientiert und nicht Lobby-gesteuert die dringend notwendige Energiewende an die Wand fährt.

Die Bürgerinitiativen entlang der Trassen formieren sich. Mit fortschreitenden Planungen wird der Protest zunehmen - in allen betroffenen Landkreisen.

gez. Vorstandschaft BI A7 Stromtrasse NEIN e.V.

 

Landwirte befürchten neuen Todesstreifen in Deutschland

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Die Ankündigung von Probebohrungen im Zuge der Voruntersuchungen zu SuedLink sorgt für zunehmenden Protest bei Grundstücksbesitzern, Land- und Forstwirten. Eine Welle der Empörung breitet sich entlang der Trasse aus, von Schleswig Holstein bis nach Baden-Württemberg - und das zu Recht. Davon ist man auch im Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink (BBgS) und beim Bund Naturschutz (BUND) überzeugt.

SuedLink bleibt ein äußerst umstrittenes Netzausbauvorhaben und da es sich um ein Pilotprojekt handelt, dessen Größenordnung nicht einmal die Planer richtig einschätzen können, sind die Bedenken in der Bevölkerung bezüglich der Voruntersuchungen nachvollziehbar. „Ohne eine korrekte IST-Zustandserhebung und Beweissicherung im Zuge der Grundstücksbegehung können Schadensersatzforderungen später nicht vollumfänglich geltend gemacht werden.“, gibt Maria Quanz, Verbandssprecherin beim BBgS, zu bedenken. „Landwirte suchen bei uns Hilfe, denn manchmal geht es schlichtweg um die Existenz des Betriebes. Also sind Beschwichtigungsversuche – auch seitens der Politik -  definitiv fehl am Platz.