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  • Header Seehofer
  • Header DemoEnergiedialog
  • Menschen beim Fackelzug betrachten Feuerlinie
  • Karte Konverterstandort
  • Größenvergleich zwischen Strommasten, Gebäuden und dem Menschen
  • Kundgebung Wasserlosen mit fast 500 Menschen
  • Stromtrasse direkt über Häuser gebaut
  • A7 im Nebel in den frühen Morgenstunden
  • Seehofer erteilt neuen Stromtrassen eine klare Absage
  • Zum Abschluss des Energiedialogs haben die Bürgerinitiativen Bayerns
    noch einmal vor dem Wirtschaftsministerium in München demonstriert.
  • "Feuer gegen SuedLink"
    Fackelzug an der Autobahn A7 bei Schwemmelsbach
  • Die Suche nach dem Endpunkt für SuedLink geht in die finale Phase.
    Die Konverterhalle dafür soll sich im Umkreis von 10 km um das AKW befinden.
  • Nach Jahrzehnten hat Wasserlosen wieder eine Protestkundgebung erlebt,
    denn Tennet stellte an diesem Tag die Stromtrasse SuedLink vor.
  • Realität in Deutschland: Stromtrassen über Wohngebäuden
  • Unsere größtenteils unverbaute Landschaft ist ein wichtiges Gut –
    Helft mit, diese für uns und die nächsten Generationen zu bewahren!

Es ist Zeit aufzuwachen!

Wir stehen kurz davor, dass unsere Heimat massive Änderungen erfahren wird. Die Rede ist vom geplanten Neubau gigantischen Stromtrassen durch Unterfranken. Noch vor kurzem ging unsere Bürgerinitiative davon aus, wir hätten es "nur" mit dem SuedLink entlang der Bundesautobahn A7 nach Grafenrheinfeld zu tun. Mittlerweile stehen aber weitere Leitungen in den Raum Grafenrheinfeld zur Debatte und auch SuedLink könnte gigantische Außmaßen annehmen (siehe Wissenswertes).

Strommasten mit Bauhöhen von bis zu 75 Metern sollen errichtet werden – zumindest wenn es nach dem Willen des Übertragungsnetzbetreibers Tennet geht. Für die Menschen vor Ort bedeutet der Trassenbau einen massiven Verlust von Lebensqualität, unkalkulierbare Gesundheitsrisiken und die weitere Zerstörung der Natur.

Jeder ist betroffen.

Die Thematik betrifft nicht nur die Region; das Projekt wird mehrere Milliarden Euro kosten, und diese Kosten werden auf den Strompreis für den Endverbraucher umgelegt werden. Somit kann der Netzbetreiber doppelt profitieren und der Stromkunde zieht wie so oft den Kürzeren.

Wir fordern zu einer dezentralen Energiepolitik auf!

Diverse Studien belegen, dass der Atomausstieg durch den Ausbau des dezentralen Energienetzes nicht gefährdet ist. Im Gegenteil: In Bayern sind bereits ausreichend Kapazitäten vorhanden, welche weiter ausgebaut bzw. optimiert werden könnten.

Mitgemacht!

Der Trassenbau schreitet bedeutend schneller voran, als die meisten von uns vermuten würden, denn die Bundesregierung hat das Netzausbaubeschleunigungsgesetzt in 2011 verabschiedet. – Das bedeutet, dass die sonst üblichen, langwierigen Verfahren für ein solches Infrastrukturprojekt wie SuedLink deutlich abgekürzt werden und den Netzbetreibern umfassende Planungsfreiheiten eingeräumt werden. Das Verfahren, welches normalerweise 10 Jahre andauert, wird in diesem Fall auf 3 Jahre verkürzt. Das Projekt SuedLink soll bereits 2016 in Bau gehen, die Trasse P43 soll sogar schon 2017 fertiggestellt sein!

Wenn

  • die Landflucht in unseren Gemeinden eingesetzt hat,
  • unser Trinkwasser durch die Fundamentierungsarbeiten der Masten kontaminiert wurde,
  • eine Gesundheitsgefährdung durch die Wissenschaft bestätigt wurde,
  • unsere Immobilien neben der Trasse nichts mehr wert sind,

dann ist es zu spät auf die Barrikaden zu gehen. Der Aufruf unserer Bürgerinitiative „A7 Stromtrasse NEIN“ richtet sich daher an alle Bürger, endlich aufzuwachen, die von der Bundesregierung angestrebte zentrale Energiepolitik kritisch zu hinterfragen und sich an Maßnahmen gegen diesen Trassenbau aktiv zu beteiligen!

  • beobachtet die Ankündigungen für Termine auf unserer Homepage
  • schreibt Tennet auf deren Homepage eure Bedenken und Ängste (je detaillierter und fundierter desto besser)
  • geht zu der geplanten Infoveranstaltung von Tennet (Termin steht noch nicht fest wird aber hier bekannt gegeben)
  • zeigt Präsenz bei Veranstaltungen (Info-Veranstaltungen, Demos etc.)
  • unterstützt die Unterschriftenaktion gegen die SuedLink-Stromtrasse
  • schließt euch unserer Bürgerinitiative an
  • veröffentlicht Leserbriefe (z.B. in der lokalen Presse)
  • informiert euch, redet über das Thema so oft ihr könnt und wo ihr wollt, fungiert als Multiplikatoren!

Schon jetzt bedanken wir uns bei allen, die sich gegen das Projekt stark machen – nicht nur für sich selbst, sondern letztlich auch für die nachfolgenden Generationen, unsere Kinder und Enkel…

die Bürgerinitiative

Meinungen aus Politik, von Kommunen und Verbänden

Ende Juli 2014 hat sich die Bürgerinitiative an Vertreter aus Politik, Kommunen und Organisationen gewandt und wollte wissen, wie diese zum Vorhaben SuedLink stehen. Diese Statements haben wir nachfolgend zusammengefasst.

Zu unserem Bedauern haben bis heute leider einige Vertreter nicht reagiert, andere wollten sich zum Thema nicht äußern. Dennoch erachten wir es als wichtig, alle uns vorliegenden Informationen zu veröffentlichen, um transparent zu sein. Somit kannn sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Alle Kommentare sind hier zu finden.