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  • Trasse Map
  • Menschen beim Fackelzug betrachten Feuerlinie
  • Größenvergleich zwischen Strommasten, Gebäuden und dem Menschen
  • Kundgebung Wasserlosen mit fast 500 Menschen
  • Stromtrasse direkt über Häuser gebaut
  • A7 im Nebel in den frühen Morgenstunden
  • Geplanter Trassenverlauf des SüdLink im Landkreis Schweinfurt. Stand April 2023
  • "Feuer gegen SuedLink"
    Fackelzug an der Autobahn A7 bei Schwemmelsbach
  • Nach Jahrzehnten hat Wasserlosen wieder eine Protestkundgebung erlebt,
    denn Tennet stellte an diesem Tag die Stromtrasse SuedLink vor.
  • Realität in Deutschland: Stromtrassen über Wohngebäuden
  • Unsere größtenteils unverbaute Landschaft ist ein wichtiges Gut –
    Helft mit, diese für uns und die nächsten Generationen zu bewahren!

Pressemitteilung Bundesverband gegen SuedLink – 29.06.2026

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• Ist Planfeststellungsbeschluss SuedLink noch verbindlich?
• Kosten explodieren durch Baumängel
• Widerstand regt sich gegen den Netzentwicklungsplan
Nach Änderungen des Planfeststellungsbeschlusses im SuedLink-Trassen-Abschnitt D2 (Bayern) wurde jetzt auch eine Änderung für den Abschnitt D1 (Thüringen/Bayern) beantragt. Wie verbindlich ist ein Planfeststellungsbeschluss, wenn ohne abschließende Genehmigung der BNetzA die Leitungsführung geändert und unvermindert weitergebaut werden kann? Die Verantwortlichen können Probleme kleinreden, aber Bürgerinitiativen sind alarmiert.
Es kann inzwischen jeden treffen, denn Planänderungen kommen oft überraschend, da man sie nicht öffentlich bekannt geben muss. Für betroffene Gemeinden und Grundstücksbesitzer kann es gravierende Folgen haben, wenn aus Angst vor Enteignung den Neuerungen vorschnell zugestimmt wird. Der Flächenverbrauch steigt enorm, Schutzstreifen werden erweitert und durch eine neue Baustelle können bisher unberührte Grundstücke mit einbezogen werden. Auch die Umweltschäden häufen sich. Zusätzlich erhöhen sich mit jeder Korrektur der ursprünglichen Planung die Kosten für die Allgemeinheit.
SuedLink wird nicht wegen der besorgten Menschen zum Milliardengrab, sondern aufgrund der Ignoranz der Bauträger, die scheinbar nach dem Prinzip „Augen zu und durch“ agieren. Der Bundesverband gegen SuedLink fordert eine bessere Kontrolle durch die BNetzA als oberste Aufsichtsbehörde, damit Umweltschutz rechtzeitig umgesetzt wird.
Bürgerinitiativen-Arbeit ist berechtigt und wichtiger denn je
Niemand konnte das Ausmaß der SuedLink-Baustellen und der Eingriffe in Natur und Umwelt erahnen, da Informationen unvollständig und teilweise irreführend sind. Betroffene bleiben oft ratlos oder sogar verzweifelt zurück. Während die Beteiligung an Planungsverfahren für die Öffentlichkeit einzig auf einem Anhörungsrecht beruht, suggerieren Alibiveranstaltungen der Übertragungsnetzbetreiber Mitbestimmungsrecht.
Nicht von ungefähr kommt es an vielen SuedLink-Baustellen zu gravierenden Problemen. Nur aufmerksamen Bürger:innen ist es zu verdanken, dass Schadensfälle vor allem bei den HDD-Bohrungen an die Öffentlichkeit gelangen. Gewässer und landwirtschaftliche Flächen werden regelmäßig durch überschüssige Spülbohrungsflüssigkeit (Ausbläser) verunreinigt, die Havarie-Konzepte greifen nicht. Dazu Hildegard Beyfuß, Vorsitzende der Initiative A7 Stromtrasse NEIN: „Die Aufklärungsarbeit durch Bürgerinitiativen ist wichtiger denn je. Es ist legitim, wenn wir entlang der gesamten Großbaustelle SuedLink fordern, dass gesetzeskonform gearbeitet wird. Durch die dokumentierten Umweltschäden und Verstöße gegen das Naturschutzgesetz ergeben sich daran allerdings berechtigte Zweifel. Mehrfach wurde ein Baustopp gefordert und auch der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat sich dazu in einer Pressemitteilung geäußert!“ Neues Ungemach droht durch den Entwurf der Regierung zu einem weiteren Beschleunigungsgesetz, den der Bundestag letzten Freitag (26.06.26) genehmigt hat. Gegen das sogenannte Infrastruktur-Zukunftsgesetz laufen Umweltverbände bereits Sturm.
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) muss reagieren, denn eine falsche Netzplanung belastet den Wirtschaftsstandort Deutschland und Bürger:innen gleichermaßen

Einladung zur Mitgliederversammlung

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Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative A7 Stromtrasse NEIN e.V.

Die Bürgerinitiative A7 Stromtrasse NEIN e.V. lädt gemäß ihrer Vereinssatzung zur Mitgliederversammlung ein

am Dienstag, den 19. Mai 2026, um 19.30 Uhr

im Gasthof Goldener Stern (Musikantenscheune) in Greßthal, Talstraße 9

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Begrüßung
  2. Verlesung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 13.05.2025
  3. Bericht der Vorsitzenden
  4. Kassenbericht und Entlastung
  5. Aktuelle Situation an Südlink und Fulda-Main-Leitung (P43).
  6. Verschiedenes

Für die Vorstandschaft

Gez. Hildegard Beyfuß

1.Vorsitzende

Bürgerinitiative A7 Stromtrasse NEIN e.V.

Pressemitteilung vom 21.11.2025

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Die Bürgerinitiative (BI) Bergrheinfeld e.V. klagt als anerkannte Umweltvereinigung gegen den Planfeststellungsbeschluss zur Stromtrasse SuedLink in Bayern. Die Klage erfolgt regionsübergreifend. Finanziert wird die Klage von einem Aktionsbündnis aus Bürgerinitiativen in Bayern, Hessen und Thüringen, die sich im Aktionsbündnis Trassengegner zusammengeschlossen haben. Die Kanzlei Baumann aus Würzburg hat im Auftrag des Aktionsbündnis Trassengegner über die Bürgerinitiative Bergrheinfeld e.V., einem öffentlich anerkannten Umweltklageverband (§ 4 Umweltrechtsbehelfsgesetz), Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen den Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben SuedLink in Bayern eingereicht.
“Wir sind der festen Überzeugung, dass der Planfeststellungsbeschluss für den Südlink aufgrund zahlreicher formeller Mängel nicht bestandsfähig ist. Deshalb fechten wir ihn auf juristischem Weg an. Gleichzeitig wollen wir die politisch Verantwortlichen dazu auffordern, zeitnah sicherere und nachhaltigere Lösungen für unsere Energieversorgung zu finden. Wir halten den Südlink und den geplanten Übertragungsnetzausbau insgesamt für eine katastrophale energiewirtschaftliche Sackgasse, unserer Umwelt wird damit massiver Schaden zugefügt", fasst Bündnissprecherin Dörte Hamann die Beweggründe der Bürgerinitiativen für die Klage zusammen.
 
Zur Südlink-Klage findet eine Online-Pressekonferenz am Mittwoch, 26. November 2025 um 11 Uhr statt.
Rechtsanwalt Dr. Eric Weiser-Saulin wird die Klagebegründung erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen. Mitglieder der beteiligten Bürgerinitiativen stellen die Hintergründe für ihre Motivation, gegen den Südlink zu klagen, vor. Dazu werden von Hildegard Beyfuß (Bürgerinitiative A7 Stromtrasse NEIN e.V.) Bilder von den bereits entstandenen Schäden an Erdkabel-Baustellen vorgestellt. Moderation und Ansprechpartnerin für Rückfragen: Dörte Hamann (Aktionsbündnis Trassengegner)

Übertragungsnetzbetreiber offenbaren massiv steigende Kosten - Ministerpräsident Söder stiehlt sich durch die Hintertür davon

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Pressemitteilung

Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW hatte zum Spatenstich für den Baubeginn des SuedLink in Bayern eingeladen. Ministerpräsident Markus Söder, Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche und Forschungsministerin Dorothea Bär waren neben zahlreichen Vertreter*innen aus der Bundes- und Landespolitik erschienen und feierten am 25.07.2025 in der Wilhelm-Hegler-Halle in Oerlenbach den Spatenstich für ein Projekt, das eigentlich schon 2022 hätte fertig gestellt sein sollen. Es ist nicht glaubwürdig, dass dieses Projekt bis 2028 in Betrieb gehen wird.

Die Planer und die Politik feierten den Baubeginn für eine Trasse, die eigentlich veraltet, schon jetzt die geplanten Kosten gesprengt hat. Die Kosten haben sich jetzt schon seit Planungsbeginn mindestens verdoppelt, weitere Steigerungen sind absehbar. Denn Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW hat nun zugegeben, dass allein für den südlichen Teil des Südlink Investitionskosten in Höhe von acht Milliarden Euro anfallen. Übertragungsnetzbetreiber Tennet dagegen scheint an der Behauptung festhalten zu wollen, die Kosten würden sich insgesamt auf lediglich 10 Milliarden Euro belaufen, was unrealistisch und unglaubwürdig ist. Wir alle wundern uns nicht, dass die Bundesregierung ihr Versprechen bereits gebrochen hat: Das Ziel war, die Strompreise für alle Stromkunden zu senken. Hier musste die Bundesregierung bereits zugeben, dass sie dieses Ziel nicht einhalten kann. Die Energiearmut wächst, aber günstiger wird der Strom nur für die Industrie. Nicht für diejenigen, die es bitter nötig hätten.

Wie diese Leitung vor effektiven Sabotageakten gesichert werden soll, bleibt offen. An den Vorkommnissen in der Ostsee ist erkennbar, dass Angriffe auf die kritische Infrastruktur längst stattfinden und leider auch mit Erfolg durchgeführt werden.

In der Presse ist seit Jahren die Rede vom Windstrom aus dem Norden, der in den Süden nach Bayern transportiert werden müsste. Hat der Norden wirklich so viel überschüssigen Strom? Die Kohlekraftwerke werden abgeschaltet und der Offshore-Ausbau der Windkraft stagniert. Die Offshore-Windkraft-Euphorie ist verpufft, Investoren ziehen sich zurück.

Wir sind überzeugt, dass die bereits vorhandenen Übertragungsnetze ausreichend sind.

Die Bürgerinitiativen Wasserlosen und Bergrheinfeld, die auch dem Aktionsbündnis Trassengegner angehören, hatten deshalb beim symbolischen Spatenstich für den Südlink zum Protest aufgerufen. Die Kritik an diesem überdimensionierten Netzausbau und die Forderung für eine Energiewende mit einem dezentraleren System haben wir lautstark und deutlich geäußert. Unsere Forderungen nach einer Überprüfung alter Trassenprojekte halten wir für realistisch und dringend notwendig. Bundesnetzagentur und Politik sind hier gefordert und können sich nicht länger taub stellen.

Die Politik ist anscheinend nicht bereit, sich den Argumenten ihrer Bürgerinnen und Bürger zu stellen. Denn am Ende der Veranstaltung verließen Ministerpräsident Söder, Bundeswirtschaftsministerin Reiche und Forschungsministerin Bär in ihren Limousinen das Gelände über eine abgelegene Ausfahrt. Sie hatten nicht den Mut, direkt an den Demonstrierenden vorbei zu fahren oder mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Bürgernähe ist das nicht. Wir hätten sie gerne gefragt, wann die Strompreise für alle Bürgerinnen und Bürger günstiger werden, nicht nur für ein paar wenige Nutznießer der Industrie.

Welch eine Blamage für die hohe Politik. Ein Ministerpräsident der sich vor seinen Bürgerinnen und Bürgern davonstiehlt. So gewinnen unsere Politiker kein Vertrauen und keine Akzeptanz.

Bürgerinitiative A7 Stromtrasse NEIN e.V.                         Bürgerinitiative Bergrheinfeld e.V.                                                 

        

                      

              

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