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Beruhigungsstrategie Erdkabel!

Stellungnahme der Bürgerinitiative A7 Stromtrasse NEIN e.V. zu den neuen Trassenvorschlägen des SuedLink

Aufgrund der aktuellen Veröffentlichungen des Übertragungsnetzbetreibers TENNET sehen wir uns als Bürgerinitiative gegen den SuedLink dazu verpflichtet, Stellung zu beziehen.

Obwohl wir seit fast 3 Jahren von der Politik eine dezentrale Energieversorgung fordern, wird nach wie vor eisern am SuedLink festgehalten. Da wir weiterhin die Notwendigkeit dieses Milliardenprojekts in Frage stellen, wollen wir auf die Trassenvorschläge gar nicht eingehen. Sie verlegen das Problem lediglich nach dem Sankt-Florians-Prinzip dorthin, wo sich am wenigsten Widerstand regt.

Den Nachweis über den tatsächlichen Bedarf dieses gigantischen Netzausbaus mittels einer unabhängigen Studie bleibt die Politik uns Bürgern immer noch schuldig. Dieser wurde von uns wieder und wieder eingefordert. Warum wird uns dieses Gutachten verwehrt?

Unserer Meinung nach dient die Trasse dem europäischen Netzausbau mit dem Ziel des lukrativen Stromexports ins Ausland. Es ist hingegen ein Ammenmärchen, dass die Trasse gebaut werden muss, um „grünen“ Windstrom aus dem Norden nach Südbayern zu transportieren. Stattdessen gibt es weiterhin die 100 %ige Einspeisegarantie für Kohlekraftwerke. Wäre diese Einspeisung von dreckigem Kohlestrom nicht vorrangig, würde die bestehende Netzkapazität ausreichen.

Die Milliarden, die SuedLink verschlingt, müssten in den Ausbau dezentraler Energieversorgung und Speichermöglichkeiten zukunftsorientiert investiert werden. Somit blieben Investitionen und Gewinne (z. B. Bürgerwindpark, Biogasanlagen) in der Region und kämen allen Bürgern zugute.

Und nun wird uns von der Politik die Erdverkabelung als optimale Lösung und Erfolg vorgegaukelt nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“. Leidtragender ist nach wie vor der Bürger, der den nach unserer Auffassung unnötigen und teuren SuedLink über den steigenden Strompreis finanzieren muss.

Wir werden den Widerstand aufrechterhalten und hoffen auf breite Unterstützung der Bürgerschaft.

gez. Vorstandschaft der Bürgerinitiative A7 Stromtrasse NEIN e.V.

Meinungen aus Politik, von Kommunen und Verbänden

Ende Juli 2014 hat sich die Bürgerinitiative an Vertreter aus Politik, Kommunen und Organisationen gewandt und wollte wissen, wie diese zum Vorhaben SuedLink stehen. Diese Statements haben wir nachfolgend zusammengefasst.

Zu unserem Bedauern haben bis heute leider einige Vertreter nicht reagiert, andere wollten sich zum Thema nicht äußern. Dennoch erachten wir es als wichtig, alle uns vorliegenden Informationen zu veröffentlichen, um transparent zu sein. Somit kannn sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Alle Kommentare sind hier zu finden.